Rückschau

Auch in Corona-Zeiten machen wir unsere Sommer-Fahrradtouren!

1. Radtour am 30.06.2020, 17:00 – ca. 19:40 Uhr
Tagelang super warme Tage mit reichlich Sonne; die erste Radtour verspricht ein schöner, lauer Sommerabend zu werden! Doch halt: Schluss mit dem guten Wetter!
 
Am Dienstag um 17:00 Uhr ist es grau und kühl (leichter Sprühregen kündigt sich). Werde ich allein radeln müssen? Nein, nein, 15 Radler*innen finden sich trotzdem ein und gehen mit mir auf meine „Storchentour“. Zunächst geht’s auf möglichst verkehrsberuhigten Wegen zum Radwanderweg bis Stellau, dort befindet sich das erste Storchennest und ist belegt mit zwei Störchen + Nachwuchs. In Langeloh sichten wir das zweite Storchennest (aus der Entfernung erkennbar: auch belegt). Auf der Wiese – wie bestellt – können wir noch einen Storch bei der Nahrungssuche (Mäuse, Frösche, Regenwürmer..) beobachten und bei der Feuerwehr in Kronshorst steht das dritte Nest (auch hier wird die Aufzucht der Jungen intensiv praktiziert) – Pause – Durch die Feldmark geht es auf landschaftlich schönen Wegen weiter nach Stemwarde. Hier wollten wir das vierte Storchenest suchen, doch der einsetzende Nieselregen führte uns dann schnellstens direkt über den Radwanderweg, entlang am Mühlenteich, bis nach Glinde in die „Remise“ zum verdienten Abschlusstrunk.
Bis hierher gefahrene km: 29,5 (individuelle km zur Heimfahrt mussten noch dazu gerechnet werden).
Heike Mohlfeld
 

Peter’s Radtour am Dienstag, 7.7.20

Rechtzeitig vor dem Start um 17 Uhr fing es an zu regnen, so dass jeder ein weiteres Argument bekam, bloß nicht an der immer so langen und späten Radtour von Peter teilzunehmen. Und doch waren wir immerhin 8 mutige Teilnehmer, die dem nur anfangs leichten Regen trotzten und später statt der Regenhaut lieber Handschuhe gehabt hätten.

Immer wieder neue Wege und Highlights zu finden, wird zunehmend schwieriger. Umso mehr freut es mich, einigen Teilnehmern doch ein „Hier war ich noch nie“ entlockt zu haben. Das war beispielsweise an der alten Badeanstalt Horner Moor und dem 400 Jahre alten Wandsbeker Friedhof mit frisch saniertem Grabkreuz von Matthias Claudius, klotzigem Mausoleum des plötzlich umstrittenen Kolonial- und Sklaven-Händlers Schimmelmann und der geschändeten Gedenktafel gefallener junger Soldaten aus dem Krieg 1870/71. Nächste Station war die versteckt liegende Wandsbeker KZ-Gedenkstätte an der Mündung der Rahlau in die Wandse. Und gar nicht zugänglich sind die Pohlmannteiche hinter dem Friedrich-Ebert-Damm. Lediglich kurze Blicke auf die idyllischen Badeseen sind möglich.

Weiter über die ehemalige Trabrennbahn auf dem U-Bahn-Begleitweg bis in den Stadtpark hinein und weiter zur Außenalster. Der Stadtverkehr hatte sich abends beruhigt, so dass wir problemlos auf der geraden Achse Ballindamm, Rathausmarkt, Rödingsmarkt, Baumwall in die Hafen-City radeln konnten. Um 20.30 Uhr nach rd. 33 km Einkehr in Kaiser’s Bistro am Grasbrookhafen.

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Aufgewärmt und gestärkt ging es um 21.30 Uhr auf den Heimweg durch die leere Hafen-City über Berliner Tor auf unserem bekannten grünen Weg nach Osten. In der Dunkelheit des Horner Parks gab‘s dann doch noch eine Pause, weil Reni eine leckere Stärkung für uns dabei hatte, die wir dankbar annahmen. Bis dann alle Damen artig und wohlbehalten in Öjendorf, OstStb und Havighorst nach Hause gebracht waren, zeigte der Tacho eine „richtige“ Radtour von etwas über 50 km an, und die Zeiger der Uhr liefen gen Null. Kaum zu Hause bedankte sich der Himmel auf seine Weise und entlud all den am ganzen Abend zurückgehaltenen Regen in einem kräftigen Guss, der mir Gott sei Dank erspart blieb. Wir haben  die angenehme und fröhliche Radtour genossen.

                                                                                                                                                             Peter Eyler

Radtour am Dienstag, den 14. Juli 2020

14 Radler machten sich an diesem etwas trüben Abend auf den Weg über Barsbüttel, Stellau, Büchsenschinken, durch die Oher Tannen nach Neuschönningstedt und Glinde. Der Zick-Zack-Kurs führte überwiegend über asphaltierte Nebenwege, aber auch über Schotterstraßen und durch Schlammlöcher. Leider mussten beim letzten Drittel der Tour Regencapes übergezogen werden. Aber dann konnten wir uns bei der Einkehr im „Opatija“ trocknen und Essen und Trinken genießen. Nach der individuellen Rückfahrt über Oststeinbek hatte jeder ca. 40 km zurückgelegt.

Jürgen und Sigrid

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Di-Tour 21. Juli 2020

Am Dienstagabend endlich mal Sonne und angenehme Radeltemperatur! So sah es beim Treffen an unserer alten Halle am Tabulatorweg aus. 16 Radler fanden sich ein, um die “Durchschlupf-Tour“ zu starten. Dieser ungewöhnliche Name deswegen, weil es so einige Male galt, Engstellen und unerwartete, schmale Wege zu passieren.

Zunächst ging es nach Osten, an Real vorbei, in die Feldmark und zum Archäologischen Denkmal in Oststeinbeks Natur. Dann rustikal auf schmalem Pfad durch die Felder und noch schmaler an der A 24 entlang Richtung Neuschönningstedt. Hier am Waldfriedhof vorbei und zum Oher Gräberfeld, das wohl allen bisher unbekannt war. Als besondere Schikane musste vorher ein Baumstamm überwunden werden.

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Über Ohe auf anderem Weg dann wieder durch Neuschönningstedt und an der „Frau in der Badewanne auf dem Dach“ vorbei in den Glinder Grünzug. Anschließend durch den Gellhornpark weiter zur gemeinsamen Schlusseinkehr auf der Terrasse der Remise. Inklusive Rückweg nach Hause waren wir bei bester Stimmung ca. 27 km unterwegs.

Karin und Jochen

Die „Nach-Corona-Zeit“ beginnt!

Am Dienstag, 26.Mai 2020 konnten wir uns erstmals nach langer “Durststrecke“ wieder gemeinsam sportlich betätigen. Da ja nur Sport außerhalb geschlossener Räume erlaubt ist, trafen wir uns um 17 Uhr auf der Grünfläche hinter der Halle Schöfferstieg und konnten wieder unter Heikes Anleitung Gymnastik machen. Erfreulich, dass sich 17 Aktive eingefunden hatten, die bei herrlichem Wetter Spaß an der Bewegung hatten.

Bis zu den Schulferien bleiben wir bei diesem Programm – dann beginnen unsere traditionellen Dienstags-Radtouren. Immer um 17 Uhr und immer an der (alten) Halle Tabulatorweg.

Freuen wir uns auf den Sommer!

 

Samstag, 8. Februar 2020: Ein beschwingter Abend im Kellertheater

Winterzeit ist in der Skiabteilung auch Theaterzeit. Da passte mal wieder ein fröhliches Theater-Highlight als Ausgleich für das trübe schneelose Hamburger Wetter.

Die Kabarett-Revue unter dem Titel  „Die Hälfte der Welt gehört uns“ mit bekannten Songs aus den „Goldenen Zwanzigern“, geschickt verbunden mit Gedichten und Texten aus der damaligen Zeit brachten die Begeisterung von Anfang an auf den Höhepunkt. Auch nach der Pause konnte der Wandel in die grauen bzw. braunen 30er Jahre  die Stimmung des Publikums nur kurz dämpfen. Nachhaltig sehr beeindruckend war das hohe musikalische Niveau des Teams auf der Bühne.

Schade, dass ich für die ausverkaufte Aufführung nur 21 Karten bekommen konnte. Der Abend hätte noch vielen mehr von euch gefallen. Gemütlich gespeist haben wir vor der Aufführung beim Chinesen Lucky Friends. Den Absacker konnten wir noch im Foyer des Kellertheater trinken.

Peter Eyler

Besichtigung des Justizforums Hamburg am 05.02.2020

Am 05. Februar 2020 trafen sich 19 Mitglieder der Skigymnastik-Gruppe zur Besichtigung des Justizforums Hamburg. Pünktlich um 14.30 Uhr wurden wir vor dem Oberlandesgericht von Frau Stabel, einer Mitarbeiterin für Öffentlichkeitsarbeit, in Empfang genommen. Zunächst erklärte uns Frau Stabel das Ensemble aus drei U-förmig angeordneten historischen Gebäuden:

Oberlandesgericht ( mit Verfassungsgericht )

Ziviljustizgebäude ( Landgericht, Amtsgericht , Grundbuchamt pp)

Strafjustizgebäude ( Landgericht, Amtsgericht )

Während das Strafjustizgebäude bereits 1882 fertig gestellt wurde, konnte der Betrieb im Ziviljustizgebäude erst 1903 aufgenommen werden. Als Abschluss der Bauten am Sieveking Platz wurde schließlich von 1907 bis 1912 das Oberlandesgerichtsgebäude errichtet, das damals auch für Bremen und Lübeck zuständig war.

Nachdem uns der Außenbereich mit Parkanlage, Mahnmal und Figurengruppen erklärt wurde, betraten wir das Oberlandesgerichtsgebäude ( OLG). Die Vorhalle mit den Treppenaufgängen ist schon beeindruckend. Im OLG ist uns ein Sitzungssaal, die Bibliothek und der Plenarsaal gezeigt worden. Frau Stabel erklärte uns ganz allgemein den Aufbau der Gerichtsbarkeit mit den Zuständigkeiten sowie die Unterscheidung von „ordentlichen Gerichten“ und weiteren Spruchkammern wie Finanzgerichten, Verkehrsgerichten, Familiengerichten und Sozialgerichten. Ebenso wurden die bei Gerichten tätigen Berufsgruppen angesprochen (Richter, Staatsanwälte, Rechtspfleger, Verwaltungspersonal, Wachtmeisterdienste pp).

Sehr interessant wurde es, als eine Familienrichterin hinzu kam und aus ihrer täglichen Arbeit berichtete. Uns wurde vor Augen geführt, wie schwierig sich Fälle gestalten können und sich manchmal über Jahre hinziehen. Erstaunt hat uns das zu leistende Arbeitspensum der Richter. Pro Jahr müssen ca. 300 Fälle bearbeitet werden, wobei lange nicht alle Fälle mit einer Verhandlung abgeschlossen sind.

Es ergab sich zum Abschluss der Besichtigung mit der Familienrichterin und Frau Stabel  eine angenehme und zugleich lebhafte Diskussion. Die gesamte Veranstaltung war hoch interessant und hat unseren Horizont hinsichtlich der Justiz in Hamburg erweitert.

Hinzuzufügen ist noch, dass die Besichtigung des Justizforums von Maja initiiert worden ist. Maja wir danken dir!

Burghard Stier

Vorweihnachtliches Beisammensein und Abschied vom Schöfferstieg

Am Dienstag, 17. Dezember 2019 war Abschied vom Schöfferstieg, der für 1 ½ Jahre unsere sportliche Heimat war. Ab 7. Januar 2020 um 19 Uhr trainieren wir in der Schulturnhalle Bonhoefferstraße 13.

Das verkürzte Training war Auftakt zum gemütlichen Beisammensein im Jugendraum des Schöfferstiegs. Wie immer war die lange Tafel festlich geschmückt und gefüllt mit teils selbstgebackenen Kesken, Leckereien und Schmalzbrot. Glühwein und Punsch  „mit und ohne“ waren im Angebot.

Unserer Trainierin Heike wurde für ihre unermüdliche Tätigkeit bei uns mit einem herzlichen Dank ein kleines Präsent „für die Hüfte“ überreicht und ein Einkaufsgutschein, der bei der Finanzierung neuer Wanderstiefel helfen soll.

Texte mit weihnachtlichem Bezug und ein besinnliches Gedicht wurden vorgetragen, vor allem aber intensiv geklönt. Gemütlich war´s und besonders erfreulich, weil auch wieder Genesene mit dabei sein konnten.

Allen Mitgliedern eine frohe Weihnacht und einen guten Start nach 2020!

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Besuch beim Deutschen Wetterdienst

Macht der Deutsche Wetterdienst das Wetter ?

Für uns wohl schon! Denn am 14. November 2019 haben wir uns bei strahlend blauem Himmel an der Hamburger Niederlassung versammelt und wurden dort von Herrn Frank Kahl freundlich empfangen.

Nach einer kurzen Begrüßung hat er uns äußerst kompetent, anschaulich und kurzweilig die Präsentation der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Deutschen Wetterdienstes, kurz DWD, vorgetragen und erläutert.

Der DWD, wurde 1952 gegründet. Er hat seinen Sitz in Offenbach am Main, außerdem 6 Niederlassungen in Hamburg, Potsdam, Leipzig, Essen, Stuttgart und München mit insgesamt 2.500 Mitarbeitern.

Die Kernaufgaben des DWD sind Wettervorhersagen, Unwetterwarnungen, Überwachung des Klimas in Deutschland, Bewertung von Klimaveränderungen, Bewegung von Klimaveränderungen, Beratung von Klimaanpassungen, Überwachung von Radioaktivität und Vertretung in internationalen Organisationen.

Die Niederlassung des DWD befindet sich auf St. Pauli mit Wettervorhersage, maritimer und globaler Wetterüberwachung sowie regionaler Klimaberatung.

In Sasel, am Flughafen Fuhlsbüttel und in Pinneberg befinden sich Außenstellen, nicht zu vergessen die beiden Forschungsschiffe Polarstern und Meteor mit Bordwetterwarten.

Insgesamt arbeiten in Hamburg 290 Mitarbeiter.

Die Flut von Informationen und Daten lässt sich hier nicht beschreiben, deshalb empfiehlt sich unter www.dwd.de einmal genaueres zu erfahren.

Allerdings – das besondere Erlebnis zum Schluss war etwas, was man nicht im Internet erleben kann! Das war der Ausblick vom Turm der Wetterwarte. Immer noch Sonnenschein und ein Blick auf den Hafen, die Elbphilharmonie, die Köhlbrandbrücke! Wie schön Hamburg doch ist! …und ein Ausflug mit der Skiabteilung.

Peter Hermle

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Protokoll Mitgliederversammlung der Skiabteilung TV GHB am 24. Oktober 2019 im Clubraum des Sportparks Öjendorf

  • – Jochen begrüßt 19 Mitglieder, verweist auf die rechtzeitige Einladung zur Versammlung und stellt die Beschlussfähigkeit fest.
  • – Unsere verstorbenen Freunde werden mit einer Gedenkminute geehrt.
  • – Jochen berichtet über die vielen Aktivitäten der Abteilung in den vergangenen drei Jahren neben dem wöchentlichen Training. Heike, Peter und den „Co“-Wanderführern wird für ihre Aktivitäten gedankt.
  • – Walter Wiedemann berichtet im Auftrag seiner Frau Heike über die besonderen Aktionen der NordicWalker.
  • – Karin Dreyer stellt den Kassenbericht vor.
  • – Ute Reimer bestätigt für die Kassenprüfer die ordnungsgemäße Kassenführung und empfiehlt die Entlastung der Kassenwartin.
  • – Der 1. Vereinsvorsitzende kann heute aus Termingründen nicht anwesend sein. Daher bittet Jochen die Anwesenden um die en-bloc-Entlastung der Kassenwartin, der Kassenprüfer und des Abteilungsvorstandes, die einstimmig erfolgt.
  • – Neue Kandidaten für die zu besetzenden Aufgaben stehen nicht zur Verfügung. Die bisherigen Aufgabenträger sind bereit, ihre Tätigkeit weiter auszuführen. Es wird daher eine en-bloc-Wahl vorgeschlagen, der alle Anwesenden zustimmen.
  • Es werden einstimmig gewählt und nehmen die Wahl an:
  • Kassenwartin: Karin Dreyer,
  • Kassenprüfer: Ute Reimer und Friedhelm Wolff
  • Abteilungsleiter: Jochen Dreyer
  • Stellvertreter: Peter Eyler
  • Leiterin NordicWalking: Heike Wiedemann
  • – Jochen informiert die Anwesenden, dass die Abteilung ab 01.01.2020 dem VTF und nicht mehr dem Skiverband angehört. Da in der Abteilung seit langem nur noch Skigymnastik und NordicWalking betrieben wird, heißt sie künftig auch so:
  •  – Skigymnastik und NordicWalking –
  • – Ab Janunar 2020 wird die Skigymnastik von 19 bis 20 Uhr in der Halle Schule Bonhofferstraße stattfinden.
  • – Zu Wanderungen soll die Anfahrt künftig möglichst mit öffentlichen Verkehrsmitteln erfolgen.Die nächste Wochenendfahrt vom 24. bis 26. April 2020 geht in das Weserbergland. Das Landhotel Weserblick liegt in Beverungen-Blankenau.
  • – Ende der Versammlung um 20:30 Uhr

Karin Dreyer

Herbstwanderung am 20.Oktober 2019

 Die diesjährige Herbstwanderung fand – den Umständen geschuldet – nicht in der Gegend von Bispingen, sondern in der Gegend von Hamburg statt.   Nämlich in den Harburger Bergen.

Dankenswerter Weise hatten sich Sigrid und Jürgen Finger kurzfristig bereit erklärt, die Routenplanung und Wanderführung zu übernehmen.

Wie gewohnt setzte sich der gesamte Tross pünktlich an der U-Bahnstation Steinfurther Allee in Bewegung und fuhr mit der Bahn bis zum Bahnhof Neugraben.

Von dort ging es zu Fuß erst gemütlich, dann plötzlich stark ansteigend in die Berge. Wie in einem Wellenmeer durchquerten wir die Fischbeker Heide, die Schwarzen Berge bis nach Heimfeld zur „Taverne Olympiade“. Auf diesem Weg bewunderten wir die schöne Heidelandschaft mit Farnbewuchs, die deutlichen Wildschweinspuren rechts und links des Weges sowie die alten Grabdenkmäler. Zwischenzeitlich einsetzender leichter Regen konnte uns weder Lust noch Laune verderben.

Dank der wohldosierten Ess- und Trinkpausen erreichten alle Teilnehmer geschlossen das Ziellokal, vor dem wir von zwei- leider gehandicapten- Nichtwanderern erwartet wurden.

Nach reichlichem, schmackhaften Essen und wohlverdienten Getränken ging es gemeinsam wieder mit Bus und Bahn nach Hause.

Danke an die „Finger`s“ und jetzt wissen alle Teilnehmer warum die Harburger Berge so heißen: Ganz schön bergig !!!!!

wawie

Helfertreff am 11. August 2019

Der Haspa-Marathon in diesem Jahr war geprägt von Regen und Kälte. Nicht nur die Läufer, auch wir Helfer waren bei diesen Bedingungen massiv gefordert. Trotz nasser Füße und blaugefrorener Hände hatten wir Spaß und alle haben durchgehalten, bis auch der letzte Läufer mit Wasser versorgt war. Dieser Einsatz musste belohnt werden!

Die Überlegungen für einen Helfertreff mündeten in einen „Sonntagsbrunch durch die Marschlande“ mit der Bergedorfer Schifffahrslinie. Diese Tour hatte den großen Vorteil, dass auch die nicht mehr so beweglichen Helfer und Gäste daran teilnehmen konnten. Im Gegensatz zur Marathon-Veranstaltung war für den 11. August 2019 Sonnenschein angesagt – und tatsächlich – wir hatten einen Spitzentag erwischt. Die 40 Teilnehmer trafen per Auto, Bus, Bahn oder Fahrrad pünktlich am Bergedorfer Binnenhafen ein. Die MS „Serrahn Star“ lag bereit und wir konnten unsere reservierten Plätze einnehmen.

Der Kapitän begrüßte uns mit launigen Informationen über den Verlauf der Fahrt, das Verhalten an Bord und natürlich auch über den Brunch. Bei insgesamt 60 Gästen auf dem Schiff musste „die Schlacht am Büfett“ ja geregelt ablaufen.

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Durch den Schleusengraben und die Krapphofschleuse erreichten wir bei herrlichem Sonnenschein die Dove-Elbe – das grüne Paradies im Osten Hamburgs. Kühe, Schafe und Gänse grasen auf den satten Wiesen. Die Reitbrooker Mühle grüßte  hinter dem Deich. Hier ist die Natur noch in Ordnung, hier kann man baden, paddeln, rudern oder das Nichtstun genießen.

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Auf Höhe des Ruderzentrums mit seiner 2000 m langen Ruder- und Kanu- Regattastrecke war der Park am Eichbaumsee zu einem Campingplatz geworden, denn hier wurde ein Rock-Festival abgehalten. An kleinen Werften und Yachthäfen vorbei ging es bis zum Wendepunkt an der Tatenberger Schleuse. Zurück dann auf dem gleichen Weg. Bei Bedarf  wurde noch einmal das Büfett besucht, unter Deck geklönt oder auf dem Oberdeck die Aussicht genossen. So verging die Zeit bis zur Rückkehr zum Anleger am „Serrahn“.

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Nach einhelliger Meinung war dies ein gelungener Helfertreff, bei dem für jeden etwas dabei war.

Heinz und Jochen

Die Dienstags-Fahrradtouren im Sommer 2019

02.07.2019

…unter dem Motto „Kunst und Bewegung“ stand die erste Sommerradtour am 02.07.19!

Um 17:00 Uhr trafen an der Halle Tabulatorweg 10 „Normalos“ und 6 E-Bikes ein, das Wetter war nach den ultra-heißen Sommertagen für eine Fahrradtour perfekt geeignet: Kein Regen, nicht zu viel Sonne, allerdings etwas Wind.

Um 17:45 Uhr erreichten wir zunächst das Gutshaus Glinde und konnten uns die interessante Ausstellung der Frauenmalgruppe WIR „Kunst, die „auf den Sack“ geht, ansehen. Das Besondere an diesen Bildern ist, dass sie auf Kartoffelsäcken gemalt wurden. Für uns vom TV GHB ganz besonders sehenswert, da es sich bei den Stadtteil-Motiven um malerische Ansichten (alte und neue) aus Billstedt, Schiffbek, Kirchsteinbek, Öjendorf und Mümmelmannsberg handelt. So manche Erinnerung wurde wach!

Dann ging es weiter zur „Suck’schen Kate“ und „Glinder Mühle“, am Mühlenteich entlang bis nach Neuschönnigstedt, weiter großzügig um Glinde herum bis nach Havighorst. Die Einkehr beim Weinlokal „Rentana“ rundete die 24 km lange Tour bei einem Glas Wein ab.

Heike

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9. Juli 2019:

            „Denk ich an diese Radtour in der Nacht,
bin ich um meinen Schlaf gebracht!“

Ja, wirklich, die ganze Nacht gingen mir die vielen unterschiedlichen Bilder und Eindrücke von unserer abendlichen Rundfahrt in Hamburg durch den Kopf. Die Tour war wie ein Rausch durch das Grüne Hamburg, teils nur verbunden mit der Sorge, dass diese vielen kleinen grünen Wege entweder ganz zuwachsen oder bald zu Fahrwegen ausgebaut werden, damit jede Parzelle mit dem Auto erreichbar wird.

In Kürze: 15 (!) Teilnehmer/innen, 45 Km, von 17 – 22.45 Uhr, trockenes, kühles Wetter, keine Pannen, neue Einkehr in der Hafen-City in der „Surf-Kitchen“ ohne Fischbrötchen, mit flottem Service.

Zur Strecke: „Viel Grün und viele Gewässer“ war mein Motto. Beginnend am Jenfelder Bach, dem Jenfelder Moor-See entlang zur Rahlau mit Wandse-Querung und unmerklich über die alte Farmsener Trabrennbahn zur ganz jungen Osterbek, deren Verlauf wir bis zur Mündung folgten und uns wundern konnten, wie aus einem kleinen trockenen Graben bald ein historisch wichtiger Wasserweg für die ehemalige Barmbeker Industrie wurde (= Alter Löschplatz). Auch kein Wunder, dass ich von hinten immer wieder hörte: „Hier war ich noch nie!“. Orientierung gaben zwischendurch die zu querenden Hauptstraßen.

Das quirlige Wuhling an der Alster nahm schnell ein Ende Richtung Innocentiapark und Isebekkanal mit dem flott zu befahrenden Kaiser-Friedrich-Ufer bis zur Christuskirche, deren Stufen für das obligate Gruppenfoto genutzt wurden. Vermerk: Kirchentoilette abends leider verschlossen. (Um auch dieses Thema angesprochen zu haben).

Die folgenden Km waren streckenweise weniger grün, sondern bunt: mitten durch das Schanzenviertel als Kontrastprogramm. Doch gleich auf der anderen Seite der Stresemannstr. liegt mit dem Paulsenplatz ein kleines Paradies, sauber, idyllisch, ruhig, bunte Blumen. So geht’s auch! Der anschließende Wohlers Park weckte Erinnerungen an frühere Sommerabende mit open-air-Theater hier zwischen den alten Grabsteinen.

Nun ging es immer leicht bergab durch den langgezogenen Walter-Möller-Park bis zum Fischmarkt, an der Hafenpromenade entlang, die Fischbrötchen von Brücke 10 den Touristen überlassend, immer weiter bis zu den Deichtorhallen. Dort ab Spiegel-Hochhaus kann man wunderbar ungestört am Wasser entlang radeln, gelangt zum Maritimen Museum, das man zu dieser Abendzeit auch mit dem Rad durchfahren kann und hat dann genau vor sich die breite Uferpromenade unter dem Greenpeace-Haus mit der Surf-Kitchen.

Nach gut 30 Km, einer urigen Einkehr und der aufkommenden Dämmerung haben sich hier um 21.30 Uhr die ersten Radler zur bequemen Rückfahrt mit der U4 abgemeldet. Der Rest fuhr auf der neuen Promenade weiter an der Hafen-Uni vorbei durch das Containerdorf an die Elbbrücke mit der neuen U4-Station, auf der nicht wiederzuerkennenden Zweibrückenstr. nach Rothenburgsort, Tiefstack zur Bahnbrücke über die Bille in unsere Heimat zurück. Hier sprengten sich immer mehr kleinere Grüppchen ab, bis ich plötzlich mit Thomas und Wolfgang allein vor meiner Haustür stand. Alle kamen mit dem letzten Büchsenlicht heim, nur unsere Karin musste mit ihrem Roller (und U-Bahn) noch weiter nach Fuhlsbüttel, wo sie glücklich und strahlend kurz vor Mitternacht von Jochen und Hund empfangen wurde.

Thomas hat die Tour mit seinen Komoot- und Relive-Programmen aufgezeichnet, wofür ich sehr dankbar bin. Gemeinsam mit meiner Beschreibung solltet ihr es schaffen, die Tour einmal nachzufahren – noch besser: nachzuwandern.

Ich freue mich schon auf nächstes Jahr mit ähnlicher Runde. Hamburg hat noch viele grüne Wege für uns.

Peter

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16.07.2019

 Teilnehmer:  14

Strecke:      ca. 24 km

Die Tour mit Burghard stand dieses Jahr wieder unter dem Motto: “Durch das grüne Hamburg“. Obwohl es  immer schwieriger wird, neue Wege im Grünen zu finden, war die Tour für einige von uns zumindest doch teilweise neu!

Bei gutem Fahrradwetter radelten wir durch den Friedhof Öjendorf in Richtung Jenfeld. Vorbei an der Märchensiedlung unterquerten wir die A 24 und fuhren im Grünen weiter bis zur Rodigallee. Von dort ging es am Jenfelder Moor vorbei bis zur B 75. Diese wurde zügig überquert und wir folgten dem Wandse-Wanderweg bis  Rahlstedt. Hier legten wir im Liliencronpark eine kleine Pause ein.

Durch Alt-Rahlstedt führte unser Weg auf verkehrsarmen Straßen und Schleichwegen zum Kinderkrankenhaus Wilhelmstift. Von dort ging es auf gepflegten Wegen und durch Schrebergärten bis zur Tennisanlage Witthöft. Nun war nur noch der Öjendorfer Park zu durchqueren um zum Golfplatz Oststeinbek zu kommen, wo unsere Tour endete. Hier konnten wir noch draußen sitzen und unseren Durst und teilweise auch Hunger stillen.

Es war eine gemütliche Tour ohne besondere Vorfälle. Schade, dass Klemens bereits nach wenigen Kilometern die Tour wegen eines Platten abbrechen musste.

Burghard

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23.07.2019

Der Sommer ist zurück in Hamburg! Um 17 Uhr noch 30 Grad! Ob da überhaupt Radler zum Treffpunkt kommen?? Natürlich! 15 Unverdrossene präsentierten sich zum „Startfoto“ an unserer alten Trainingshalle am Tabulatorweg.

Zu Beginn der Tour passierten wir die Neubaugebiete auf den ehemaligen Schulgeländen am Oststeinbeker Weg und der Steinbeker Marktstraße. Dann ab ins Grüne am Rand der Boberger Niederung, am Hofcafe´ Neun Linden vorbei immer an der Bille entlang. Ein Schwenk nach Süden ermöglichte Blicke nach links auf die Siedlung Bergedorf West, nach rechts über Kleingärten und das weite Marschland. Die Unterquerung der S-Bahn an der Station Allermöhe war wieder faszinierend, weil man innerhalb von 100 Metern die Natur verlässt und im quirligen neuen Stadtteil mit viel Verkehr, Lärm und Geschäften ankommt. Zwei Brückenüberquerungen weiter herrschte auf der Hainbuchenallee allerdings wieder Ruhe – ebenso am Westensee, wo bei der Pause die Flüssigkeitsreserven aufgefüllt werden konnten.

Kurze Zeit später war die Ruderstrecke an der Dove-Elbe und der Eichbaumsee erreicht, wo sich Scharen von Badewilligen tummelten. Weiter am Jachthafen Moorfleet und den Werften am Moorfleeter Deich vorbei zum Hufnerhaus von 1660 – einem eleganten Landhaus in Fachwerkbauweise mit angebauter Scheune. Das Hufnerhaus gehört zu den letzten erhaltenen Lustvillen in den Vierlanden, in die sich großstadtmüde Kaufleute im 17. und 18. Jahrhundert gern zurückzogen.

Am ehemaligen Boehringer-Gelände – heute ein Golfplatz – und der St. Nikolai-Kirche vorbei mussten wir die beschauliche Umgebung verlassen. Ab Halskestraße umbrauste uns der Lkw-Verkehr in Billbrook. Zum Glück wurde es nach der Roten Brücke wieder ruhiger. Am Schleemer Bach, dann an der U-Bahntrasse entlang erreichten wir den Billstedter Kulturpalast zur Schlusseinkehr.

Dort überraschte uns Peter mit seinem Besuch. Gemeinsam ließen wir die 24 km-Tour bei gegrillten Würstchen und Bier ausklingen.

Jochen

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30.07.2019

Es trafen sich 16 Fahrrad-Freunde um um 17 Uhr zur Dienstagstour aufzubrechen. Zuerst zu Lidl im Gewerbegebiet von Ostbek um eine Eiszeit einzulegen aber danach über Stock und Stein, Berg rauf und runter, mal rechts- und mal linksherum und die Feldmark unsicher zu machen. Um 19.30 Uhr erreichten wir nach 22 KM unser Ziel den Golfplatz von Ostbek. Fröhlich machten wir alle dort den Einkehrschwung. Leider hatte man dort vergessen uns den georderten Tisch herzurichten aber mit vereinten Kräften ging alles blitzschnell. Bis zum nächsten Jahr.

Maja

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6. August 2019

Die letzte Dienstagstour 2019 führte nach Osten. 16 Radler machten sich auf den rund 30 km langen Weg. Auf kürzester Route fuhren wir über Oststeinbek und Glinde, vorbei an Schönningstedt und Gut Silk nach Wohltorf. Hier ging es auf verschlungenen Pfaden bergauf und bergab durch die Täler von Bille und Amelungsbach. Hinter der letzten Steigung in Reinbek wurde noch ein Fotostopp eingelegt und über die Feldmark Havighorst angesteuert. Bei Wein und Flammkuchen ließen wir hier den Tag ausklingen. Das Wetter war zum Radeln optimal. Die dunklen Wolken am Horizont hatten sich zum Glück verzogen.

Jürgen und Sigrid

Toll!

In diesem Jahr konnten alle Dienstags-Touren stattfinden. Kein witterungsbedingter Ausfall und jedes Mal gute Beteiligung. Das läßt auf das kommende Jahr hoffen. Überlegt euch also rechtzeitig neue Tourenziele!

Am 13. August starten wir wieder mit dem Hallentraining im Schöfferstieg um 19:30 Uhr.